Malediven - Embudu - September 2026

Anreise und allgemeine Informationen

Im September ging es zum 12. und wie immer zum letzten Mal auf die Malediven ;-). Von Frankfurt aus flogen wir mit Qatar Airways in 6 Stunden nach Doha. Durch die nach wie vor angespannte Lage in der Region, hatten wir ein etwas mulmiges Gefühl, ob alles so klappt wie wir uns das vorgestellt hatten. Zum Glück lief alles problemslos und wir landeten pünktlich früh morgens in Malé. Die Einreise dauerte maximal 5 Minuten. Nachdem wir unser Gepäck hatten, ging es zum Pier für den anstehenden Bootstransfer. Nach ca. 15 Minuten mit dem Speedboot erreicht man die Insel. Nach den üblichen Formalitäten ging es dann auch zügig in unseren Bungalow.

Embudu

Die Insel Embudu ist circa 280 bis 350 Meter lang und 145 bis 150 Meter breit und zählt somit zu den kleineren Hotelinseln (zum Glück :-)). Sie bietet etwas mehr als 100 Beach Bungalows, 16 Wasserbungalows und noch ein paar Gartenbungalows an. Die Bungalows liegen nicht direkt vorne am Strand, sondern sind etwas nach innen versetzt. Man hat keinen privaten Strandabschnitt und keine „eigenen“ Liegen, sondern nimmt sich einfach was frei ist. Für uns war das völlig OK und wir haten auch nie Probleme gehabt, ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen zu finden. Wir hatten Vollpension, d.h. die Getränke mussten separat bezahlt werden, was aber in Summe viel günstiger als der Aufpreis für All-Inklusive war (in unserem Fall zumindest). Das Essen gibt es Buffet-Form und war wirklich sehr gut und abwechslungsreich. Ein Spa und ein Fitness-Center, runden das Angebot auf der Insel ab. Beides haben wir nicht in Anspruch genommen.

Tauchen auf Embudu

Bericht folgt.

Anmerkungen zum Schluss

Uns hat der Aufenthalt und das Tauchen auf Embudu sehr gut gefallen und wir würden die Insel daher auch weiterempfehlen. Leider finden im Süd Malé Atoll viele Aufschüttungsarbeiten statt, um neue Inseln, sowohl für die Einheimischen als auch für die Touristen, zu schaffen. Dazu saugen große Schiffe den Sand des Meeresbodens ab was bei einigen Tauchplätzen teils zu einer immensen Lärmbelästigung führen kann und durch die starken Verwirbelungen die Riffe versanden oder im schlechtesten Fall auch absterben. Wir sehen diese Entwicklung als sehr kritisch und hoffen, dass diese Art der Landgewinnung bald ein Ende findet und sich die Natur wieder erholen kann.